Der Tischtennis Holz-Ratgeber
Furniere, Holzarten, Fasern, Geometrie – alle Eigenschaften und ihre Wirkung auf Spielcharakter, Tempo, Kontrolle und Gefühl vollständig erklärt.
Inhalt
1 · Grundlagen & Regelwerk
Das Holz ist die eigentliche Seele des Schlägers. Sein Einfluss auf die Spieleigenschaften ist größer als der der Beläge – und es wird im Gegensatz zu Belägen jahrelang oder gar jahrzehntelang gespielt. Umso wichtiger ist die Wahl mit Bedacht.
ITTF-Regeln: Mindestens 85 % der Gesamtdicke müssen aus Naturholz bestehen. Die restlichen 15 % dürfen andere Materialien sein (Carbon, Glasfaser, Aramid, Kevlar, Zylon etc.). Die übliche Gesamtdicke ohne Griffschale liegt zwischen 5 und 7 mm.
2 · Furnieraufbau & Schichtenanzahl
Ein Tischtennisholz besteht aus mehreren aufeinandergeklebten Furnieren. Die häufigsten Konstruktionen sind 5-lagig (3 Holzsorten) und 7-lagig (mit oder ohne Fasereinlagen). Jede Lage hat eine spezifische Funktion:
- Deckfurnier (außen)
Außen
Bestimmt das direkte Anschlaggefühl, den Sound und die taktile Rückmeldung. Harte Außenfurniere (Koto, Hinoki) = direkter, knackiger Kontakt. - Sperrfurnier
Mittel
Reguliert die Steifheit / Biegefestigkeit des Holzes. Beeinflusst wie stark das Holz bei einem Schlag nachgibt. - Kernfurnier (Mitte)
Kern
Die dickste Schicht. Bestimmt maßgeblich Grundgeschwindigkeit, Gesamtvibration und den allgemeinen Charakter des Holzes.–
2.1 Klassischer 5-Schicht-Aufbau (Vollholz)
Die häufigste Konstruktion bei Nicht-Carbonhölzern: Deckfurnier – Sperrfurnier – Kernfurnier – Sperrfurnier – Deckfurnier. Das Standardrezept: Abachi/Ayous als Kern, Limba als Sperr- und Deckfurnier.
Durch Variation der Furnierdicken lässt sich ein und dieselbe Holzkombination von einem langsamen DEF-Holz bis hin zu einem schnellen OFF-Holz variieren – einer der wichtigsten und am häufigsten unterschätzten Faktoren.
2.2 7-Schicht-Vollholz
Fünf Schichten plus zwei weitere Zwischenlagen. Mehr Schichten = steiferes, schnelleres Holz mit mehr Durchschlagskraft, aber auch mehr Gewicht und weniger Flexibilität.
2.3 5+2-Schicht-Aufbau (mit Fasereinlagen)
Der aktuelle Standard bei Offensivhölzern. Fünf Holzschichten werden durch zwei Lagen Kunstfaser ergänzt. Position der Faser ist entscheidend – siehe Abschnitt 4.
2.4 Furnierdicke
Nicht nur Holzart und Anzahl, sondern auch die Dicke jedes einzelnen Furniers hat enorme Auswirkungen:
- Dickeres Kernfurnier: Mehr Grundspeed, mehr Grundvibration, mehr Katapult
- Dünneres Kernfurnier: Mehr Kontrolle, das Deck- und Sperrfurnier dominieren mehr
- Dünnes Deckfurnier: Spieler spürt die Kernschicht stärker → mehr Ballgefühl aus dem Kern heraus
- Dickes Deckfurnier: Dominiert das Anschlaggefühl, dämpft Vibrationen aus dem Kern ab
Beispiel: Ein klassisches Abachi-Limba-Holz mit einem 3,2 mm-Kern ist ein langsames Allroundholz; dasselbe Holz mit einem 4,5 mm-Kern ist schon ein zügiges Offensivholz – ohne eine einzige Holzart zu ändern.
2.5 Verklebungstechnik & Presstechnik
Oft vergessen, aber spielerisch relevant:
- Alte Glutinleime (warm): Härten fest aus, behalten aber Flexibilität → verbesserte Ballrückmeldung, wahrnehmbarere Kontrolle. Heute nur noch von Holzhandwerkern und Eigenbauern genutzt.
- Moderne Kunststoffleime: Schneller zu verarbeiten, konsistenter in der Produktion, aber etwas direkterer / steiferer Charakter.
- Hochdruckpressung: Verdichtet das Holz → härter, schneller, weniger Vibration
- Niederdruckpressung: Mehr Elastizität erhalten → mehr Ballgefühl
3 · Holzarten im Detail
Die wichtigsten Holzarten im Tischtennis – sortiert nach typischer Verwendung und Charakteristik:
4 · Kunstfasern: Carbon, ALC, ZLC & Co.
Kunstfasern verändern die Spieleigenschaften eines Holzes fundamental. Es geht aber nicht nur darum, welche Faser verbaut ist, sondern vor allem auch wo.
4.1 Position der Faser: Inner vs. Outer
Faser liegt direkt auf dem Kernfurnier (unter dem Sperrfurnier). Spielgefühl bleibt holziger und weicher. Faser „zündet“ erst bei harten Schlägen. Mehr Kontrolle im passiven Spiel.
Beispiel: Butterfly Innerforce ALC, DHS Hurricane Long 5
Faser liegt direkt unter dem Deckfurnier. Carbon-Touch sofort spürbar, sehr direktes, hartes Spielgefühl. Maximales Tempo, größter Sweetspot, kaum Vibration. Schwerer zu spielen.
Beispiel: Butterfly Viscaria (ALC Outer), Tibhar Stratus Power Wood
Extrem steif, leicht, kaum Elastizität. Sehr hart im Anschlag, wenig bis keine Vibration. Maximale Steifigkeit und Durchschlagskraft. Für Profis mit sehr ausgeprägter Technik.
Wirkung: ↓ Ballgefühl↑ Speed↑ Sweetspot
Goldstandard im modernen TT. Arylate (vibrationsdämpfend, zäh) + Carbon (steif, schnell) verwebt. Ergebnis: Carbon-Kick + gedämpfte, verlängerte Ballkontaktzeit. Große Biegefestigkeit ohne Kontrollverlust. Bekannt durch Butterfly Viscaria und Timo Boll ALC.
Wirkung: ↑ Speed↑ Sweetspot≈ Kontrolle↑ Dwell Time
Zylon-Faser (hochelastisch, sehr widerstandsfähig) kombiniert mit Carbon. Wirkt wie ein Trampolin: sehr hoher Katapulteffekt. Ball verlässt den Schläger sehr schnell, flachere Flugkurve. ZLC-Hölzer sind oft härter und direkter als ALC, aber mit ausgeprägtem Katapull. Schwer zu kontrollieren.
Wirkung: ↑ Katapult↑ Max-Speed↓ Kontrolle
Vibrationsdämpfende Faser, verwandt mit Kevlar. Weich, zäh, absorbiert Schwingungen. Vergrößert den Sweetspot ohne das Holz primär schneller zu machen. Dumpferer, kontrollierter Anschlag. Für Spieler, die Carbon-Gefühl nicht mögen, aber mehr Stabilität suchen.
Wirkung: ↑ Sweetspot↑ Kontrolle≈ Speed
Weicher als Carbon, sorgt für vergrößerten Sweetspot und sehr weiches, gefühlvolles Spielgefühl. Weniger Tempo als Carbon, mehr Gefühl. Ideal für Spieler, die einen fließenden Übergang vom Vollholz zu faserverstärkten Hölzern suchen.
Wirkung: ↑ Sweetspot↑ Ballgefühl↓ Speed (vs. Carbon)
Ähnlich wie Arylate. Sehr zäh, dämpfend. Oft etwas weicher im Anschlag als Arylate. Wird auch als Hybrid mit Carbon eingesetzt (Hybrid Aramid Carbon). Gut für Spieler, die mehr Kontrolle und Dämpfung suchen als bei ALC.
Wirkung: ↑ Dämpfung↑ Kontrolle≈ Speed
Aluminium-beschichtete Glasfaser (silbernes Aussehen). Nicht so hart wie Carbon, aber knackiger Anschlag. Gute Balance für Allround-Offensivspieler.
Wirkung: Mittelweg Carbon/Glas
Neuere Entwicklungen. Flachs (flax cloth) z. B. bei DONIC. Natürlicheres Spielgefühl als Carbon, mehr Dämpfung. Basalt (wie beim Andro Ligna Basalt) sorgt für mittlere Steifigkeit mit angenehmem, nicht hartem Anschlag.
Wirkung: ↑ Natürliches Gefühl≈ Moderate Steifigkeit
5 · Physikalische Eigenschaften
5.1 Härte
Die Härte hängt allein von den verwendeten Holzarten ab – nicht von der Anzahl der Schichten. Weiche Hölzer bleiben weich, harte bleiben hart. Den größten Einfluss hat das Kernfurnier, da es am dicksten ist.
Mehr Tempo, mehr Durchschlagskraft, flachere Flugkurve, weniger Vibration
Mehr Katapult bei schwachen Schlägen, höhere Ballflugkurve, mehr Spinunterstützung, mehr Ballgefühl
5.2 Steifheit / Biegefestigkeit
Härte und Steifheit sind nicht dasselbe! Ein Holz kann hart, aber dennoch flexibel sein (Hinoki) oder hart und steif (Carbon).
- Steife Hölzer: Mehr Durchschlagskraft, direkterer Ballabsprung, mehr Energie übertragen auf den Ball. Flachere Flugkurve. Weniger Fehlerverzeihung.
- Flexible Hölzer: Ball kann länger im Schläger verweilen (Dwell Time ↑), mehr Spin erzeugbar. Höhere Flugkurve, mehr Fehlerverzeihung. Typisch für Vollhölzer und Hinoki.
5.3 Vibration & Ballrückmeldung
Vibrationen nach einem Schlag sind das taktile Feedback des Holzes und ermöglichen dem Spieler zu „erspüren“, wie gut ein Schlag war.
Jeder Schlag spürbar → intuitives Korrigieren möglich, sehr informativ für Technikentwicklung
Stabiler Anschlag, größerer Sweetspot, aber weniger Feedback → höheres Niveau erforderlich
Profitipp: Durch Abklopfen des Holzes kann man die Grundcharakteristik schnell einschätzen: heller Klang = schnell und hart, dumpfer Klang = weich und kontrolliert (oder ein lockeres Furnier – Vorsicht!).
5.4 Sweetspot
Der Sweetspot ist die Zone auf dem Schlägerblatt, in der der Ball optimal beschleunigt wird. Außerhalb des Sweetspots verliert der Schlag stark an Qualität.
- Großer Sweetspot (Carbon, Faserhölzer): Auch Treffer am Rand kommen noch gut an → fehlerverzeihender bei schlechter Position
- Kleiner Sweetspot (Vollholz, Monohölzer): Sehr präzise Treffpunktarbeit nötig, aber das Ballgefühl in der Mitte ist dafür einzigartig
5.5 Gewicht & Gewichtsverteilung
Tischtennishölzer wiegen typischerweise zwischen 70 und 100 g (ohne Beläge, je nach Griffform schwankend). Mit Belägen kommt ein Gesamtschläger oft auf 160–200 g.
- Leichter Schläger (≤ 80 g Holz): Schnellere Bewegungen, weniger Kraft nötig, mehr Kontrolle für kleine Spieler und Defender
- Schwerer Schläger (≥ 90 g Holz): Mehr Durchschlagskraft bei kräftigen Schlägen, höheres Schwungmoment
- Kopflastig: Mehr Power im Topspin, aber langsamer in der Handgelenksarbeit
- Grifflastig / mittellastig: Schnellere Handgelenksreaktion, besser für Konterspiel
5.6 Spielgeschwindigkeit (Klassen)
Die ITTF-Einteilung sowie gängige Handelskategorien:
| Klasse | Abk. | Typische Verwendung | Beispiele |
|---|---|---|---|
| Defensiv | DEF | Abwehrspieler, Langnoppen | Stiga Defensiv Classic |
| Allround | ALL | Allrounder, Anfänger | Butterfly Primorac, Stiga Allround Classic |
| Allround+ | ALL+ | Offensive Allrounder | Yasaka Sweden Extra |
| Offensiv– | OFF– | Kontrollierte Offensivspieler | Donic Appelgren WC89 |
| Offensiv | OFF | Standard Offensivspieler | Butterfly Viscaria, Timo Boll ALC |
| Offensiv+ | OFF+ | Aggressive Topspin-Profis | Butterfly Zhang Jike ZLC |
6 · Geometrie & Griffform
6.1 Blattgröße & -form
Standard: ca. 157 × 150 mm. Es gibt aber merkliche Abweichungen zwischen Herstellern.
- Kleines Blatt: Höhere Schwingungsfrequenz, mehr Tempo, mittellastiger
- Großes Blatt: Mehr Fläche für Fehler, kopflastiger, etwas langsamer
- Eckiges Blatt (z. B. Stiga Cybershape): Theoretisch größerer Sweetspot durch quadratische Form – noch relativ neu
6.2 Blattsteg (Übergangsstärke)
Der Übergang von Griffschale zum Blatt beeinflusst die Schwingungsübertragung in die Hand. Ein dicker, kurzer Steg leitet Vibrationen direkter in den Griff. Ein langer, schmaler Steg dämpft ab.
6.3 Griffform
| Form | Abk. | Eigenschaft |
|---|---|---|
| Konkav (Flared) | FL | Nach unten hin breiter werdend. Rutschsicherer Halt, beliebteste Form in Europa und Asien. |
| Gerade (Straight) | ST | Gleichmäßig dick. Ermöglicht mehr Freiheit beim Griffwechsel (z. B. Vorhand/Rückhand-Penhold-ähnlich). |
| Anatomisch | AN | Mittig etwas dicker. Für große Hände und Spieler, die einen „geformten“ Grip bevorzugen. |
| Penhold Chinese | CPH | Kurzer Griff für den chinesischen Penholdstil (Stift-Haltung). |
| Penhold Japanese | JPH | Kurzer Griff für japanischen Penholdstil. Meist kombiniert mit Einzel-Belag vorn. |
7 · Wechselwirkungen & Systemgedanke
7.1 Holz × Belag: Gesamtsystem
Holz und Belag sind nie isoliert zu betrachten. Beide Komponenten beeinflussen sich gegenseitig:
- Hartes Holz + harter Belag: Maximales Tempo, maximale Dynamik. Braucht sehr gute Technik und viel Kraft. Für ≥ Bezirksliga aufwärts.
- Hartes Holz + weicher Belag: Der weiche Belag bremst den Holz-Katapult; mehr Kontrolle, aber trotzdem Speed durch das Holz. Gute Kombination für Spieler, die auf ein härteres Holz umstellen wollen.
- Weiches Holz + harter Belag: Das Holz kompensiert die Härte des Belags. Kontrolle durch das Holz, Tempo durch den Belag. Klassisch für viele Vereinsspieler.
- Weiches Holz + weicher Belag: Maximale Kontrolle und Fehlerverzeihung. Typisch für Anfänger, Allrounder und Defender.
7.2 Holzklassiker vs. Carbonholz: Was ist das Richtige?
Einfacher zu spielen, mehr Ballgefühl, höhere Ballflugkurve (Spinunterstützung), bessere Ballrückmeldung für Technikentwicklung. Ideal für Anfänger bis fortgeschrittene Vereinsspieler.
Mehr Tempo, größerer Sweetspot, stabiler bei Off-Center-Treffern. Weniger Ballgefühl. Benötigt stabile Technik – sonst fliegt der Ball unkontrolliert. Für fortgeschrittene Spieler sinnvoll.
7.3 Steifigkeit × Spielstil
- Tischnaher Angreifer: Braucht kein super schnelles Holz – die kurzen Armbewegungen haben nicht genug Energie, um ein Off+-Holz voll auszuspielen. Empfehlung: OFF– bis OFF.
- Halbdistanz-Topspinspieler: Profitiert von schnellerem Holz mit gutem Katapult. OFF bis OFF+.
- Konter-/Blockspieler: Braucht gutes Ballgefühl und direkten Kontakt. ALL+ bis OFF– mit hartem Außenfurnier (z. B. Koto).
- Abwehrspieler: Braucht ein langsames, flexibles Holz mit viel Kontrolle und gutem Unterschnitt-Support. ALL bis DEF.
7.4 Holz & Plastikball (seit 2015)
Seit der Umstellung auf den Plastikball (Celluloidball wurde abgeschafft) haben sich die Materialanforderungen verändert:
- Plastikbälle sind weniger elastisch → weniger Spin, weniger Speed beim selben Schlag
- Reaktion der Industrie: weichere Carbonhölzer (Inner statt Outer), weichere Tensor-Beläge
- Vollhölzer sind durch den Plastikball wieder interessanter geworden, da der Ball mehr Zeit im Belag verbringt und Spinentwicklung wichtiger ist als reine Geschwindigkeit
8 · Orientierung nach Spielertyp
| Spielertyp | Holzklasse | Aufbau | Kernholz | Außenfurnier | Faser |
|---|---|---|---|---|---|
| Anfänger | ALL | 5-lagig Vollholz | Ayous / Kiri | Limba | Keine |
| Allrounder | ALL – ALL+ | 5-lagig Vollholz | Ayous | Limba / Koto | Keine oder Glasfaser |
| Offensiv-Allrounder | ALL+ – OFF– | 5–7-lagig oder Inner | Kiri / Ayous | Koto / Hinoki | ALC Inner oder Arylate |
| Offensivspieler (tischnah) | OFF– – OFF | 5+2, Inner Carbon | Kiri | Koto / Limba | ALC Inner |
| Offensivspieler (Halbdistanz) | OFF – OFF+ | 5+2, Outer Carbon | Kiri / Balsa | Koto | ALC Outer oder ZLC |
| Konter-/Blockspieler | OFF– | 5-lagig oder 7-lagig Vollholz | Ayous / Kiri | Koto / Hinoki | Keine oder Arylate |
| Abwehrspieler | DEF – ALL | 5-lagig Vollholz | Ayous / Balsa | Limba | Keine |
9 · Schnellreferenz-Tabelle aller Eigenschaften
| Eigenschaft | Ausprägung | Wirkung auf Spielcharakterstik |
|---|---|---|
| Schichtenanzahl | Mehr Schichten | ↑ Tempo↑ Steifheit↓ Ballgefühl↑ Gewicht |
| Weniger Schichten | ↑ Ballgefühl↑ Spinunterstützung↓ Tempo | |
| Kernfurnier-Dicke | Dick | ↑ Speed↑ Vibration↑ Katapult |
| Dünn | ↑ KontrolleSperr-/Deckfurnier dominiert mehr | |
| Kernholz-Härte | Hart (Koto, Esche) | ↑ Tempo↑ Durchschlagskraft↓ Ballgefühl |
| Weich (Ayous, Balsa, Kiri) | ↑ Ballgefühl↑ Spin↑ Fehlerverzeihung↓ Max-Speed | |
| Außenfurnier | Hart (Koto, Hinoki) | ↑ Direktheit↑ AnschlaggefühlBlockspiel begünstigt |
| Weich (Limba, Ayous) | ↑ Kontrolle↑ Spinunterstützung↑ Dwell Time | |
| Steifheit gesamt | Steif | ↑ Durchschlagskraft↑ Sweetspot↓ Fehlerverzeihung↓ Ballrückmeldung |
| Flexibel | ↑ Dwell Time↑ Ballgefühl↑ Spinunterstützung | |
| Faser-Position | Inner (nahe Kern) | ↑ Holzgefühl erhalten↑ Kontrolle passivFaser zündet erst bei Kraft |
| Outer (nahe Deck) | ↑ Speed↑ Sweetspot maximal↓ Ballgefühl↓ Kontrolle | |
| Fasertyp | Carbon (pur) | ↑ Max-Speed↑ Steifheit↓ Gefühl/Dämpfung |
| ALC | ↑ Speed↑ Sweetspot≈ Kontrolle (gedämpft) | |
| ZLC | ↑ Katapult↓ Kontrolle | |
| Glasfaser | ↑ Sweetspot↑ Gefühl↓ Speed vs. Carbon | |
| Gewicht | Leicht (≤75 g) | ↑ Schnelle Bewegungen↑ Kontrolle↓ Durchschlagskraft |
| Schwer (≥90 g) | ↑ Durchschlagskraft↓ Reaktionsgeschwindigkeit | |
| Vibration | Viel Vibration | ↑ Ballrückmeldung↑ Intuitives Korrigieren |
| Wenig Vibration | ↑ Sweetspot↑ Stabiler Anschlag↓ Taktiles Feedback |

